Die Zusammenstellung eines Konsortiums gehört zu den Aufgaben in Horizon Europe, auf die kein Regelwerk wirklich vorbereitet. Die Teilnahmevoraussetzungen lassen sich in wenigen Sätzen zusammenfassen. Sieben Organisationen aus fünf Ländern zusammenzubringen, die einander ausreichend vertrauen, um gemeinsam ein Budget zu verantworten, kann dagegen Monate dauern. Mehr über unsere professionelle Unterstützung bei der Partnersuche und Konsortialbildung für EU-geförderte Projekte erfahren Sie auf der entsprechenden Serviceseite.
Dieser Leitfaden richtet sich an Organisationen, die erstmals ein Konsortium aufbauen möchten, sei es als potenzielle Koordinatoren oder als Partner, die einem bereits entstehenden Konsortium beitreten wollen. Er behandelt die formalen Voraussetzungen, eine praktikable Abfolge der Schritte, konkrete Wege zur Partnersuche, die Ansprache potenzieller Partner und strukturelle Fehler, die bei der Begutachtung Punkte kosten können.
Die formalen Voraussetzungen im Überblick
Für die meisten kooperativen Maßnahmen von Horizon Europe gelten folgende Mindestanforderungen:
- Mindestens drei voneinander unabhängige Rechtsträger.
- Jeder Rechtsträger muss in einem anderen EU-Mitgliedstaat oder einem mit Horizon Europe assoziierten Land ansässig sein.
- Mindestens einer dieser Rechtsträger muss in einem EU-Mitgliedstaat ansässig sein.
Zwei Punkte führen häufig zu Missverständnissen. „Unabhängig“ bedeutet tatsächlich voneinander unabhängig: Tochtergesellschaften desselben Mutterunternehmens gelten nicht als voneinander unabhängige Partner. Außerdem können einzelne Ausschreibungsthemen zusätzliche Anforderungen vorsehen, etwa eine bestimmte Zahl von KMU, festgelegte Stakeholdergruppen, geografische Abdeckung oder die Beteiligung von Endnutzern. Maßgeblich ist immer der konkrete Ausschreibungstext, nicht allein die allgemeine Regel.
In der Praxis ist die Mindestzahl fast nie das eigentliche Ziel. Kooperative Projekte haben meist deutlich größere Konsortien, weil das Arbeitsprogramm ein Team erwartet, das den gesamten Weg bis zur Nutzung und Wirkung der Ergebnisse abdecken kann, statt lediglich die formale Mindestgrenze zu erreichen.
Eine sinnvolle Reihenfolge
Einer der häufigsten strukturellen Fehler besteht darin, zuerst Partner zu suchen und den Antrag anschließend um diejenigen herum zu schreiben, die zugesagt haben. Gutachter erkennen das. Das Konsortium wirkt dann wie eine Ansammlung von Organisationen statt wie ein Team, das gezielt für ein bestimmtes Ergebnis zusammengestellt wurde.
Die Schritte 1 bis 4 lassen sich innerhalb von etwa zwei Wochen vorbereiten. Wer sie überspringt, riskiert, dass Schritt 5 sechs Monate dauert und trotzdem das falsche Team entsteht.
Wo sich geeignete Partner finden lassen
Für Erstantragsteller gibt es mehr Möglichkeiten zur Partnersuche, als oft angenommen. Wie gut die Kontakte zur eigenen Projektidee passen, unterscheidet sich allerdings erheblich.
| Zugangsweg | Was er bietet | Wie gut die Übereinstimmung typischerweise ist |
| Partnersuche im Funding & Tenders Portal | Das eigene Instrument der Europäischen Kommission, direkt mit den Ausschreibungsthemen verknüpft. Organisationen veröffentlichen Profile und Kooperationsangebote. | Unterschiedlich. Große Reichweite, aber viele Profile sind allgemein gehalten oder werden selten gepflegt. |
| CORDIS-Projektdatenbank | Daten zu EU-geförderten Projekten und ihren Partnerorganisationen. Über die Themensuche lässt sich feststellen, wer bereits an verwandten Aufgaben gearbeitet hat. | Gut. Die Organisationen verfügen über nachweisbare Projekterfahrung im jeweiligen Fachgebiet. |
| Horizon Dashboard | Teilnahmestatistiken und Daten zu Organisationen, die in der europäischen Forschung und Innovation aktiv sind. | Eher zur Einschätzung von Organisationen geeignet als für die erste Kontaktaufnahme. |
| Nationale Kontaktstellen (NCP) | In jedem Mitgliedstaat und assoziierten Land gibt es Nationale Kontaktstellen, die Antragsteller auch miteinander vernetzen. Offiziell, kostenlos und häufig zu wenig genutzt. | Gut. Sie können Kontakte einordnen und Empfehlungen vermitteln, was eine unaufgeforderte Kontaktaufnahme nicht leisten kann. |
| Informationstage und Brokerage-Veranstaltungen | Veranstaltungen zu konkreten Ausschreibungen, häufig mit strukturierten Matchmaking-Plattformen. | Gut, wenn man mit einer klar definierten gesuchten oder angebotenen Rolle teilnimmt, statt nur Kontakte zu sammeln. |
| Europäische Technologieplattformen, KICs und Cluster | Branchenspezifische Netzwerke mit Mitgliedschaft und Partnerverzeichnissen. | Innerhalb ihres Fachgebiets gut. Eine Mitgliedschaft kann sich durch passende Kontakte auszahlen. |
| Bestehende institutionelle Kontakte | Gemeinsame Labore, bilaterale Vereinbarungen, frühere Projektpartner und Alumni-Netzwerke. | Sehr gut. Viele Konsortien entstehen aus Beziehungen zwischen Menschen, die bereits zusammengearbeitet haben. |
Beginnen Sie mit der letzten Tabellenzeile. Nutzen Sie anschließend CORDIS , um Organisationen mit relevanter Projekterfahrung zu finden, und die Partnersuche im Funding & Tenders Portal , damit andere auch Ihr Profil finden können. Nehmen Sie früh Kontakt mit Ihrer Nationalen Kontaktstelle auf, am besten früher, als es Ihnen zunächst notwendig erscheint.
Wie man potenzielle Partner anspricht
Viele Kontaktversuche scheitern aus demselben Grund: Sie überlassen dem Empfänger die eigentliche Denkarbeit. Wer als Koordinator kurz vor einer Frist zwanzig Anfragen erhält, antwortet eher auf diejenigen, die sich schnell und konkret beurteilen lassen.
Eine aussichtsreiche Anfrage enthält:
- Die genaue Kennung des Ausschreibungsthemas, damit sofort klar ist, worum es geht.
- Eine Projektidee in zwei Sätzen, keine allgemeine Unternehmensdarstellung.
- Die konkrete Rolle, die Sie anbieten oder suchen, möglichst einem Arbeitspaket zugeordnet.
- Die Begründung, warum Sie gerade diese Organisation ansprechen. Ein Bezug zu ihrer tatsächlichen Vorarbeit zeigt, dass Sie recherchiert haben; ohne diesen wirkt die Nachricht wie ein Serienanschreiben.
- Den Zeitplan mit Einreichungsfrist und dem Zeitpunkt, bis zu dem eine Entscheidung benötigt wird.
- Ein beigefügtes einseitiges Partnerprofil , das intern weitergeleitet werden kann, ohne den Inhalt neu aufbereiten zu müssen.
Vermeiden sollten Sie identische Nachrichten an zwanzig Organisationen, eine erste Ansprache erst drei Wochen vor der Frist, reine Kompetenzbeschreibungen ohne konkrete Rollen und Forderungen nach Geld für die Aufnahme in einen Antrag. Letzteres ist ein Warnsignal und keine übliche Praxis.
Ein Konsortium gezielt gestalten, nicht nur Plätze besetzen
Gutachter beurteilen, ob das Konsortium für genau dieses Projekt geeignet ist. Viele entscheidende Faktoren sind struktureller Natur und werden festgelegt, bevor der Antrag formuliert wird. Die gleiche Logik des Weges zur Wirkung ist zentral, wenn Sie den Impact-Teil des Antrags ausarbeiten.
Jeder Partner muss erforderlich sein
Wenn zwei Partner nahezu das gleiche Profil und dieselben Fähigkeiten mitbringen, kann einer von ihnen überflüssig sein. Gutachter können dies bemängeln. Jede Organisation sollte einer Aufgabe zugeordnet sein, die ohne ihren Beitrag nicht in gleicher Weise umgesetzt werden könnte.
Die gesamte Wirkungskette muss abgedeckt sein
Ein starkes Konsortium deckt den Weg von der Forschung über die Entwicklung bis zu den Nutzern ab, die Ergebnisse übernehmen können. Ein ausschließlich aus Hochschulen bestehendes Projekt hat möglicherweise keinen ausreichenden Zugang zur Anwendung; ein ausschließlich aus Unternehmen bestehendes Projekt kann wissenschaftliche Tiefe vermissen lassen. Wenn eine Ausschreibung die Einbindung von Endnutzern voraussetzt, sollten diese tatsächlich am Projekt beteiligt sein und nicht nur in einer Unterstützungserklärung erscheinen.
Geografische und organisatorische Ausgewogenheit
Über die formale Mindestanforderung von drei Ländern hinaus können Konsortien, die sich stark auf eine Region oder eine Organisationsart konzentrieren, bei Umsetzung und Wirkung schlechter bewertet werden. Die Beteiligung von Widening-Ländern wird in vielen Ausschreibungen gefördert und sollte früh geplant statt spät ergänzt werden.
Dazu können auch gezielt ausgewählte ukrainische Partner gehören, wenn Ausschreibung und Projektumfang ihre Beteiligung sinnvoll machen.
Erfahrung sinnvoll im Konsortium verteilen
Neueinsteiger sind in Horizon Europe willkommen. Entscheidend ist, dass das Konsortium insgesamt die nötigen Fähigkeiten nachweist. Wird ein unerfahrener Partner mit einem erfahrenen Koordinator zusammengebracht, lässt sich das Risiko besser steuern. Anders ist die Situation, wenn noch niemand im Konsortium ein EU-Projekt umgesetzt hat; das wird in der Begutachtung entsprechend berücksichtigt.
Die Größe am Arbeitsumfang ausrichten
Zusätzliche Partner nur aufzunehmen, damit das Konsortium größer wirkt, ist kontraproduktiv. Jede weitere Organisation erhöht den Koordinationsaufwand, verteilt das Budget auf mehr Beteiligte und verlangt eine zusätzliche Begründung im Umsetzungsteil. Die Aufgaben bestimmen die Größe, nicht der gewünschte Eindruck.
Koordinator oder Partner: eine realistische Entscheidung
| Koordination | Teilnahme als Partner | |
| Was erforderlich ist | Erhebliche administrative Kapazitäten über die gesamte Projektlaufzeit, oft über mehrere Jahre, und in der Regel mehr als eine Person | Umsetzung der eigenen Arbeitspakete und Mitwirkung an der Berichterstattung |
| Was Sie gewinnen | Gestaltung der Projektidee, des Konsortiums und der Ausrichtung; ein besonders aussagekräftiger Erfahrungsnachweis | Zugang, Referenzen, Netzwerke und praktische Erfahrung mit der Projektdurchführung |
| Das Risiko | Unterschätzung des Aufwands. Koordination ist eine Arbeitsaufgabe, kein bloßer Titel. | Begrenzter Einfluss auf ein Konzept, das bereits vor dem Beitritt festgelegt wurde |
| Geeignet für | Organisationen mit EU-Projekterfahrung und belastbarer institutioneller Unterstützung | Erstantragsteller, in den meisten Fällen |
Zunächst als Partner an einem Konsortium mitzuwirken und erst später selbst zu koordinieren, ist kein zweitklassiger Weg. Es ist ein üblicher Einstieg und verbessert die Voraussetzungen für eine spätere Koordination erheblich.
Für Organisationen, die erstmals an Horizon Europe teilnehmen möchten, erklärt unser Leitfaden zur EU-Förderung für Start-ups , wie sie einsteigen und sich im Förderumfeld orientieren können.
Typische Fehler bei der Konsortialbildung
- Partner werden ausgewählt, bevor die Aufgaben feststehen; anschließend werden Arbeitspakete rückwirkend an die bereits zugesagten Organisationen angepasst.
- Die Suche beginnt erst nach Veröffentlichung der Ausschreibung. Viele Konsortien bilden bereits vorher eine Kerngruppe.
- Doppelte Kompetenzprofile liefern Gutachtern einen offensichtlichen Kritikpunkt.
- Es fehlt der Weg zur Nutzung: keine Endnutzer, keine Industriepartner und keine Strategie zur Übernahme der Ergebnisse.
- Ein Partner wird wegen seines Landes oder Logos aufgenommen, statt wegen eines konkreten Beitrags.
- Fragen des geistigen Eigentums und der Eigentumsrechte an Ergebnissen werden bis zur Konsortialvereinbarung aufgeschoben. Eine frühe Klärung ist einfacher, als nach der Rollenverteilung neu zu verhandeln.
- Die Zusage ist unklar. Wer Aufwand und Budget nicht schriftlich bestätigt hat, ist noch kein verbindlich eingeplanter Partner.
- Die Dimension von Dissemination und Exploitation wird erst kurz vor Fertigstellung des Antrags berücksichtigt, obwohl sie die Zusammensetzung des Konsortiums von Beginn an mitbestimmen sollte.
Ein realistischer Zeitplan
| Phase | Realistische Dauer |
| Themenauswahl und Definition der Projektidee | 2–3 Wochen |
| Zuordnung der Arbeitspakete und Lückenanalyse | 1–2 Wochen |
| Partnersuche und erste Kontaktaufnahmen | 4–8 Wochen bei einem ersten Konsortium |
| Verhandlung von Rollen, Aufwand und Budgetanteilen | 3–6 Wochen, teilweise parallel zur Antragserstellung |
| Antragserstellung mit dem Konsortium | 6–12 Wochen |
| Interne Prüfung und Einreichung | 2 Wochen; diesen Schritt nicht verkürzen |
Rückwärts geplant benötigt ein neu aufgebautes Konsortium etwa vier bis sechs Monate bis zur Einreichungsfrist. Wenn eine Ausschreibung in acht Wochen schließt und noch keine Partner vorhanden sind, kann es realistischer sein, auf die nächste Runde hinzuarbeiten und die Zeit für den Netzwerkaufbau zu nutzen.
Wie Nexuswelt die Konsortialbildung unterstützt
Nexuswelt unterstützt Organisationen in genau dieser Phase: bei der Prüfung der Eignung für ein Ausschreibungsthema, bei der Definition einer nachvollziehbaren Rolle, beim Aufbau und der Positionierung von Konsortien sowie bei der Vorbereitung von Unterlagen, mit denen potenzielle Partner eine Organisation schnell einordnen können. Nexuswelt beteiligt sich außerdem als geförderter Projektpartner an Kommunikation, Dissemination, Stakeholder-Einbindung und Exploitation. Deshalb werden Konsortialgestaltung und Umsetzung der angestrebten Wirkung hier als zusammenhängende Aufgabe betrachtet. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Über Nexuswelt.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Organisationen braucht ein Horizon-Europe-Konsortium mindestens?
Für die meisten kooperativen Maßnahmen sind mindestens drei voneinander unabhängige Rechtsträger erforderlich, die jeweils in unterschiedlichen EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern ansässig sind. Mindestens einer muss in einem EU-Mitgliedstaat ansässig sein. Einzelne Ausschreibungsthemen können zusätzliche Bedingungen enthalten; der konkrete Ausschreibungstext ist daher maßgeblich.
Können zwei Unternehmen derselben Unternehmensgruppe als unabhängige Partner zählen?
Nein. Die Partner müssen voneinander unabhängig sein. Tochtergesellschaften desselben Mutterunternehmens gelten für diese Teilnahmevoraussetzung nicht als voneinander unabhängig.
Wie viele Partner hat ein typisches Horizon-Europe-Projekt?
In der Regel deutlich mehr als die Mindestzahl. Kooperative Projekte benötigen häufig ein größeres Konsortium, um den Weg von der Forschung bis zur Nutzung der Ergebnisse abzudecken. Die passende Zahl ergibt sich aus den Aufgaben, nicht aus der formalen Mindestgrenze.
Wo finde ich Partner für ein Horizon-Europe-Konsortium?
Wichtige Wege sind die Partnersuche im Funding & Tenders Portal, die CORDIS-Datenbank geförderter Projekte, Netzwerke der Nationalen Kontaktstellen, themenspezifische Informationstage und Brokerage-Veranstaltungen, Branchenplattformen und Cluster sowie bestehende institutionelle Kontakte. Frühere Kooperationen und Kontakte über NCPs liefern häufig passendere Verbindungen als offene Datenbanken.
Wann sollte ich mit der Partnersuche beginnen?
Möglichst bevor die Ausschreibung veröffentlicht wird. Viele Konsortien bilden zunächst eine Kerngruppe. Für den Aufbau eines ersten Konsortiums sollte man realistisch vier bis sechs Monate vor der Einreichungsfrist einplanen.
Sollten Erstantragsteller koordinieren oder zunächst als Partner teilnehmen?
In den meisten Fällen ist der Einstieg als Partner sinnvoll. Koordination erfordert über mehrere Jahre verlässliche administrative Ressourcen und mehr als eine zuständige Person. Eine erste Projektteilnahme schafft Referenzen und praktische Erfahrung, die eine spätere Koordination erleichtern.
Können Neueinsteiger einem Horizon-Europe-Konsortium beitreten?
Ja. Neue Organisationen sind willkommen, sofern das Konsortium insgesamt die erforderlichen Kompetenzen nachweist. Die Zusammenarbeit eines unerfahrenen Partners mit einem erfahrenen Koordinator ist ein übliches Modell.
Ist es üblich, für die Aufnahme in ein Konsortium zu bezahlen?
Nein. Eine Vorauszahlung ausschließlich für die Aufnahme in einen Projektantrag ist ein Warnsignal und keine übliche Praxis. Reguläre Konsortialpartner übernehmen Aufgaben und erhalten bei Förderung einen entsprechenden Budgetanteil.
Quellen
- EU Funding & Tenders Portal – Partnersuche und Ausschreibungsthemen
- CORDIS – Datenbank zu EU-Forschungsergebnissen und geförderten Projekten
- Horizon Europe NCP Portal – Netzwerke der Nationalen Kontaktstellen und Hinweise zur Partnersuche
- Horizon Europe NCP Portal – Leitfaden zur Partnersuche
- Horizon Europe – offizielles Portal für Forschung und Innovation
- EU Grants – Liste teilnehmender Länder in Horizon Europe



