Von Ergebnissen zu Wirkung: Erkenntnisse aus dem KETs 2026 EU Brokerage Event für überzeugende Horizon-Europe-Anträge

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Kontext und Relevanz: warum das KETs 2026 Brokerage Event jetzt entscheidend ist

Anfang 2026 brachte das Key Enabling Technologies (KETs) 2026 EU Brokerage Event in Karlsruhe mehr als 200 Akteure aus ganz Europa zusammen, um kommende Fördermöglichkeiten im Rahmen von Horizon Europe zu diskutieren, mit einem besonderen Fokus auf Cluster 4 sowie Schnittstellen zu den Clustern 5 und 6.

  • Über 200 europäische Teilnehmende aus Forschung, Industrie und öffentlichen Einrichtungen
  • Starker Fokus auf Horizon Europe Cluster 4 sowie angrenzende Cluster 5 und 6
  • Klare Signale zu veränderten Erwartungen der Evaluierenden

Nexuswelt nahm aktiv an dem Event teil, um potenzielle Konsortialpartner zu treffen, politische und programmatische Signale einzuordnen und Antragsstrategien mit der aktuellen Guidance der Europäischen Kommission abzugleichen.

Kernlogik: wie Evaluierende Wirkung erwarten und bewerten

Eine zentrale Botschaft des Events war klar: Wirkung ist kein Visionstext, sondern eine strukturierte, logisch aufgebaute Argumentation, die bei den konkreten Projektergebnissen ansetzt und sich schrittweise in die Zukunft fortsetzt.

  • Wirkung muss logisch und nachvollziehbar aufgebaut sein
  • Evaluierende folgen einer klaren Ergebnis-zu-Wirkung-Logik
  • Allgemeine oder generische Aussagen werden abgewertet

Die Logik der Evaluierenden: von KERs zu Outcomes und Impacts

Evaluierende bewerten Wirkung entlang einer zeitlichen und kausalen Struktur, die der offiziellen Horizon-Europe-Guidance entspricht.

  • Key Exploitable Results (KERs), die während der Projektlaufzeit entstehen
  • Outcomes, die 2–3 Jahre nach Projektende erwartet werden
  • Impacts, die 5–10 Jahre nach Projektende eintreten sollen

Häufige Fehler aus Sicht der Evaluierenden

Auf Basis der im Event diskutierten Evaluierungsrückmeldungen sowie der eigenen Erfahrung von Nexuswelt lassen sich wiederkehrende Schwächen identifizieren.

  • Start des Impact-Abschnitts mit abstrakten gesellschaftlichen Visionen statt konkreter Projektergebnisse
  • Quantitative Aussagen ohne nachvollziehbare Annahmen
  • Verwechslung von Dissemination mit tatsächlicher Wirkung
  • Nichterfüllung der im Call definierten Expected Outcomes
  • Unklare oder nicht messbare KPIs

Praxisorientierter Handlungsleitfaden: Strukturierung des Impact-Abschnitts

Für eine überzeugende Impact-Darstellung sollten Antragstellende einen klaren, evaluierungsorientierten Ansatz verfolgen.

  • Identifikation aller Key Exploitable Results
  • Verknüpfung der KERs mit den Expected Outcomes des Calls
  • Definition realistischer Nutzungsszenarien
  • Quantifizierung von Reichweite und Bedeutung
  • Ausrichtung langfristiger Wirkungen an EU-Politikzielen

Wie Nexuswelt Antragstellende bei einer glaubwürdigen Wirkungslogik unterstützt

Nexuswelt unterstützt Antragstellende entlang des gesamten Antragsprozesses mit einem klaren Fokus auf Wirkungsglaubwürdigkeit und Evaluierungsperspektive.

  • Machbarkeits- und Call-Fit-Prüfungen in frühen Konzeptphasen
  • Evaluatoren-orientierte Reviews von Impact-Abschnitten
  • Unterstützung bei KPIs und quantifizierten Wirkungsabschätzungen
  • Unterstützung bei der Antragserstellung für Horizon-Europe-Innovations- und Forschungsprojekte
  • Projektumsetzungsunterstützung in Kommunikation, Dissemination und Exploitation

https://www.horizont-europa.de/de/KETs-2026-EU-Brokerage-Event-5235.html

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